20 Jahre Schulpartnerschaft

Berufsbildende Schule Conrad Tack in Burg und Berufskolleg Oberberg – Kaufmännische Schule in Gummersbach

Am 17. September war es wieder so weit: Kolleginnen und Kollegen der beiden Schulen trafen sich wie jedes Jahr für ein Wochenende zu gemeinsamen Gedankenaustausch und zur Planung weiterer gemeinsamer Aktivitäten. Die beiden Begründer der Partnerschaft und ehemaligen Schulleiter Günther Preller aus Burg und Werner Diedrich aus Gummersbach, die sich im September 1990 erstmals in Burg getroffen hatten, waren diesmal mit dabei. Irene Dommer und Andrea Luhn vom BKO hatten die Planung übernommen, nachdem man sich im letzten Jahr auf die Kulturhauptstadt Ruhr geeinigt hatte. Treffpunkt war ein Hotel in Essen-Kettwig, von wo aus man am Freitag zu einer Führung in die Zeche Zollverein aufbrach. Traditionell standen am Samstag sportliche Aktivitäten im Vordergrund: eine Fahrradtour am Baldeneysee mit einem Abstecher zur Villa Hügel und anschließend noch eine Führung durch das Ruhr-Atoll. Vier Installationen auf dem Baldeneysee von bis zu 360 Quadratmetern Größe befassen sich mit dem Klimaschutz, dem Kampf um Energie und ihrer Verschwendung wie bspw. das Stahl-"U-Boot" des Künstlers Andreas Kaufmann mit dem herausgeschweißten Kant-Satz „Ich kann, weil ich will, was ich muss“. Am Sonntag Vormittag endete dann das Treffen mit einer beeindruckenden Führung im Folkwang-Museum.

Der Burger Schulleiter Stefan Bruns und sein Stellvertreter Marco Dominé hatten für die Gummersbach noch Überraschungen dabei, sie überreichten für die Schule anlässlich des 20jährigen Jubiläums eine Fotomontage mit Bildern der vergangenen Treffen. Außerdem verabschiedeten sie die bisherige Schulleiterin am BKO Elisabeth Witsch mit Geschenken in den Ruhestand, verbunden mit der Hoffnung, dass sie der Partnerschaft weiterhin verbunden bleibt.

Trotz des umfangreichen Programms blieb genug Zeit für viele Gespräche, nicht zuletzt zum Austausch gemeinsamer Erinnerungen. Beim Abschied waren sich alle einig, den beiden Organisatoren gebührt ein herzliches Dankeschön. Gleichzeitig einigte man sich auf Thüringen als Ziel des nächsten Treffens, das dann von den Burgern organisiert wird.

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