Suchen und finden

COMENIUS GREEN – Umweltabenteuer Italien
Die natürlichen Ressourcen werden immer knapper, die Anzahl der Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Dürre oder Waldbrände steigen. Auch die Kohlendioxid-Emissionen von Fahrzeugen und Häusern steigen an und fast zwei Milliarden Tonnen Abfall werden jährlich produziert, was sich jedes Jahr um 10% erhöht. Dies alles macht unsere Erde mehr und mehr unbewohnbar. So kann es nicht weitergehen, dachten sich die sechs Schulen aus Deutschland, Italien, Ungarn, Rumänien, Spanien und der Türkei. Sie haben das Projekt G.R.E.E.N. gestartet, was für „Go Re-Educate Earth Now“ steht und soviel bedeutet wie „Geh und erziehe die Welt jetzt um“. Der Kern des Projektes ist die Identifizierung der wichtigsten Formen der Umweltverschmutzung in den jeweiligen Wohngebieten und der Maßnahmen, die die lokalen Behörden durchführen, um die Umweltverschmutzung zu reduzieren. Das Land Deutschland vertritt eine neunköpfige Gruppe freiwilliger Schüler des Kaufmännischen Berufskollegs Oberberg.
Das Ziel dieses Projektes ist es, dass die Teilnehmer zu mündigen Bürgern werden, die sensibel mit den Umweltproblemen und der effizienten Nutzung von Ressourcen und Energie umgehen, sowohl im eigenen Wohnbereich als auch in Europa. Deshalb konzentriert sich das Projekt nicht nur auf das Problem der globalen Erwärmung und des Klimawandels im Allgemeinen, sondern sie beschäftigen sich auch mit den Risiken und Folgen, die Boden, Luft und Wasser auf die Umwelt haben, in der wir leben. Fakt ist, dass jeder einzelne mit Elan, Begeisterung und viel Interesse an jedem Thema arbeiten muss, damit die Arbeit am Ende auch Früchte tragen kann.
„Wollt ihr gerne reisen?“ – Das war die Frage unseres Lehrers, mit der dieses Umweltabenteuer begonnen hat. Unsere Augen wurden groß, als wir hörten, dass uns die Möglichkeit gegeben wird, in die verschiedenen Teilnehmerländer zu reisen, um dort nicht nur unsere vorbereiteten Präsentationen vorzuführen, sondern auch Städte zu besichtigen, Freundschaften zu schließen und die Kultur kennen zu lernen. Das erste Treffen fand vom 4. bis 8. März 2013 in Italien statt. Vor jedem Treffen wird ein Thema vorgegeben, zu dem jede Schule Präsentationen, Broschüren, Plakate und Skulpturen vorbereiten muss. Das Thema dieses Treffens war „Pollution/Verschmutzung“ und darüber gibt es so einiges zu erzählen. Wir reisten dort mit vier Schülern (Niklas Nentwich, Julian Becher, Indira Shaipova, Kristina Hübert), einer Lehrerin (Caroline Lenz) und einem Baum (Birke) an, um unsere Arbeiten zu präsentieren. Einen  Vormittag verbrachten wir damit, uns die Präsentationen der anderen anzuhören, um dann als krönenden Abschluss unser Werk vorzuführen. Damit untereinander eine gute Kommunikation stattfinden konnte, wurde Englisch gesprochen. Die Angst, dass unser Englisch mit dem Englisch der anderen Projektteilnehmer nicht mithalten kann, verflog schon am Ankunftstag. Dass das italienische Volk sehr gastfreundlich, humorvoll und lebensfroh ist, konnte keiner von uns abstreiten, aber mit dem Englischen haperte es zunächst noch. Doch nach den ersten zwei Tagen besserte sich dies auch von Gespräch zu Gespräch. Wir Deutschen sind dafür bekannt, das wir gut organisieren können und auch mit der Pünktlichkeit keine großen Probleme haben. Bei den Italienern zählt das nicht gerade zu den wichtigsten Prioritäten, sie leben gern in den Tag hinein und wir mussten schon mal Wartezeiten von bis zu 2 Stunden in Kauf nehmen. Doch die Mentalität der Italiener hat uns sehr zugesagt, da sie mit ihrer aufgeschlossenen Art und ihrer Situationskomik jede Situation zu einem einmaligen Moment machten. Uns durch Städte wie Varese, Gallarate und Mailand zu führen, haben sie hervorragend gemeistert. Auch ihre überragenden Kochkünste kann keiner von uns in Frage stellen. Jeden Abend wurde uns von den Gastfamilien ein Drei-Gänge-Menü serviert. Alles in Allem, wollte keiner von uns am Freitag wieder abreisen. Durch diese Reise hat sich eine Freundschaft zwischen den Teilnehmerländern gebildet, die wir versuchen werden aufrechtzuerhalten.
(Kristina Hübert, Gy12b)
Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. 
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.
Klassen-Vertretungspläne &
wichtige Eilmeldungen
Stundenpläne und
wichtige Eilmeldungen