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G.R.E.E.N. in Ungarn
Erneut trafen sich die Teilnehmer des Comenius Green Projektes, dieses Mal am Flughafen Köln/Bonn. Enthusiastisch machten sich die Vertreter des deutschen Teams vom Kaufmännischen Berufskolleg in Gummersbach gemeinsam mit zwei Lehrern auf den Weg nach Ungarn. Kaum gelandet, traf man schon alte Bekanntschaften aus Italien wieder, welche man beim ersten Projekt – Reiseziel Italien – kennen gelernt hatte.

Der Weg führte in die kleine, ungefähr 25 Kilometer nordöstlich von Budapest gelegene Stadt Aszód. Es erwartete uns ein netter Empfang und eine Führung durch die modern ausgestattete Schule. Gedanklich war man aber schon bei der am darauffolgenden Tag anstehenden Präsentation, auf welche man lange im Unterricht hingearbeitet hat. Das Thema lautete „Müllentsorgung und Recycling“ – für ausführliche Recherchen war ein Besuch in Oberbergs Entsorgungszentrum Leppe, welches zu den modernsten Entsorgungsstandorten Europas zählt, also unumgänglich.
Nachdem man sich gut in seinen Gastfamilien zurechtgefunden hatte, war es dann so weit. Gemeinsam mit den Schülern und Lehrern der anderen Teilnehmerländer fanden wir uns zusammen, um jeweils unsere Ergebnisse aus der Vorbereitung zu präsentieren. Die Teilnehmer aus Ungarn, Italien, Spanien, Türkei, Rumänien und Deutschland überzeugten, mehr oder weniger, mit anschaulichen und informativen Präsentationen. Es war ein gelungener Vormittag.

Entspannt ging es dann in die nicht weit entfernte Stadt Gödöllö für eine Besichtigung des nach der Stadt benannten Schlosses. Eine Führung war inbegriffen, doch bei sehr sommerlichen Temperaturen hätte der eine oder andere dann doch lieber darauf verzichtet. Die Freude war aber umso größer, als wir uns selbstständig auf den Weg in die Stadt machen durften. Begleitet von den ungarischen Schülern, mit denen man sich längst angefreundet hatte, verbrachten wir einen sehr angenehmen Tag. Ein ungarisches Bier durfte hier nicht fehlen, man ist ja schließlich auch wegen der anderen Kultur gekommen.

Mittwoch ging es dann endlich nach Budapest. Das Wetter und vor allem die Laune stimmten. Nach Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten hatten wir wieder die ersehnte Freizeit. Die Zeit war etwas knapp, aber die Stadt von oben zu sehen wollten wir uns nicht entgehen lassen. Ahnungslos folgte man dem Weg auf einen Hügel. Oben angekommen hat man die Mühe des Aufstiegs sofort vergessen, geblendet von einer wirklichen schönen Stadt.
Die geplanten Besichtigungen für den vorletzten Tag fielen stellenweise wortwörtlich ins Wasser. Leicht bekleidet, gedanklich schon im Thermalbad und überwiegend ohne Regenschirm fühlte man sich im trockenen Bus dann doch wohler. Zu unserem Glück blieb es während des Aufenthalts in einem abgelegenen, zwischen Hügeln versteckten Outdoor-Thermalbad trocken.

Der Abschied kam näher, die Stimmung war etwas gedrückt. Dies hinderte uns aber keinesfalls daran, an einem Sportfest der Schule teilzunehmen und den letzten Tag zu genießen. Zum Abschied bedankte man sich bei allen Teilnehmern, teilte Bilder der vergangenen Tage und machte die letzten Minuten zu einem ganz besonderen Moment. Es flossen zahlreiche Tränen, man wollte noch nicht gehen. Es haben sich Freundschaften gebildet, bei einigen sogar mehr als das, für sie war der Abschied ganz besonders schwer.

Was bleibt, sind Erinnerungen an ein gelungenes Projekt und vor allem an eine schöne und abwechslungsreiche Zeit mit Freunden aus verschiedenen Ländern.
(Julian Becher, GY12a)
Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. 
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.
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