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GREEN in Sibiu, Rumänien
Voller Vorurteile, aber dennoch mit großer Vorfreude, begaben sich die drei deutschen Comenius-GREEN-Teilnehmer, Niklas Nentwich, Kristina Hübert und Ajda Karakoc am Montag, den 23.09.13 an den Kölner Flughafen. Das Hauptgesprächsthema waren die Vorstellungen von dem Land und von den Gastfamilien. Wegen der langen Anreise, hatten wir viel Muße, uns über die bevorstehende Zeit Gedanken zu machen.
Bei der Ankunft in Sibiu wurden wir schon sehnsüchtig von unseren Gastfamilien erwartet. Zuerst fuhren wir alle in unser neues „Zuhause“, wo wir liebevoll versorgt wurden und die Möglichkeit hatten, uns für den bevorstehenden Kennenlern-Abend frisch zu machen.
Abends fanden sich dann alle im „Green-Gemeinschaftsraum“ zusammen und jedes Land stellte ein Lied oder einen Tanz vor, um einem die Kultur des jeweiligen Landes nahezubringen. Es war ein sehr unterhaltsamer Abend. Und leider mussten wir Deutschen uns den Rumänen gegenüber geschlagen geben, da deren Vorführungen nicht zu überbieten waren. Vom Volkstanz zum Popgesang, alles war vertreten. Nach diesem gelungenen Abend, an dem viel gelacht wurde, gingen wir Schüler alle noch in eine Bar, um dort den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich.

Am Tag darauf hatten wir die Möglichkeit länger zu schlafen, da wir uns um 10 Uhr für einen Besuch im Museum trafen. Danach besichtigten wir in kleineren Gruppen, bei schlechtem Wetter, die Stadt. Am späten Nachmittag trafen wir uns als ganze Gruppe und fuhren in ein Freilichtmuseum. Am Abend hatten wir die Möglichkeit, Zeit mit unseren Gastgeberfamilien zu verbringen.
Der nächste Tag war gefüllt mit Präsentationen und einem gemeinsamen Essen im Restaurant. Am Nachmittag haben wir chemische Experimente und Workshops gemacht, welche wir nachher zu einer Präsentation ausformulierten und diese an demselben Tag noch den Lehrern vortrugen. Den Abend verbrachten wir in einer Karaoke-Bar. Es war ein gelungener Abend, an dem wir viel gesungen und gelacht haben.
Am Donnerstagmorgen trafen wir uns in aller Frühe, um in das weit entfernte Dracula-Schloss zu fahren. Wir waren begeistert von der Atmosphäre mitten in den Bergen. Wir erfuhren, dass Dracula nur ein Mythos sei und dieser von Besuchern des Landes erfunden wurde. Darauf folgte ein weiteres, wunderschönes Schloss. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass dieser Tag ein voller Erfolg war. Nicht nur die Sehenswürdigkeiten beeindruckten, sondern auch die Freundschaften, die sich bildeten. Am Abend trafen wir uns für eine Abschiedsfeier in einem rumänischen Club. Es flossen viele Tränen, da dieser Abend der letzte war, den wir gemeinsam verbrachten. Am Abreisetag fanden wir Deutschen uns mit unseren Gastgebern am Flughafen zusammen, um uns ein letztes Mal vor der Abreise zu verabschieden.
 
Kristina Hübert, Niklas Nentwich (Gy13)
Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. 
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.
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